Claudia Zöllner, Arbeitsmaterial
Erfahrungen, Arbeitsblätter, Spiele

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Schriftyp Druckschrift: von mir gezeichnet:
Arbeitsblätter zum Nachziehen von Buchstaben, Zahlen und Wörtern
In Microsoft Word© entwickelte ich eine sehr große Lineatur und zeichnete mit dem Stiftwerkzeug die Zahlen 0 bis 9 sowie alle Groß– und Kleinbuchstaben des Alphabets in Druckbuchstaben. Mit Hilfe der gezeichneten Buchstaben konnte ich dann durch Kopieren auch Arbeitsblätter mit Wörtern gestalten.

Meine Tochter zog fast täglich die Buchstaben oder Zahlen mit bunten Stiften nach. Anfangs habe ich ihr immer an die Stelle, wo mit dem Nachzeichnen eines Buchstaben oder einer Zahl begonnen werden musste, einen Punkt gesetzt, damit sie wusste, wo sie zu beginnen hatte. Nach einiger Zeit setzte sie sich diesen Anfangspunkt selbst und hatte viel Freude dabei.

Dann erfuhr ich, dass es für den schulischen Bereich Schrifttypen gibt, mit denen man in verschiedenen Lineaturen Wörter in unterschiedlichen Größen schreiben kann und zwar sowohl für die zu lehrende Druckschrift als auch für die vereinfachte Ausgangsschrift. Ich habe hiernach einen Teil der Arbeitsblätter mit den Druckschrifttypen geschrieben.


Aber bei der Druckschrift über den Schrifttyp erkannte meine Tochter die Linienführung nicht mehr so gut und zog manche Buchstaben nicht mehr so nach, wie es zum Schreiberwerb notwendig war.


Ein Beispiel:
Wenn man das kleine "a" oder "e" in "Nase" in der von mir gezeichneten Weise und über den Schrifttyp geschrieben vergleicht, kann man tatsächlich feststellen, dass man bei meinen gezeichneten Buchstaben besser sehen kann, wo der Stift zum Nachzeichnen anzusetzen und wie der Schreibverlauf ist.




Meine Erfahrungen mit den Arbeitsblättern
Ich nutzte die Arbeitsblätter in drei Stufen: Zunächst schrieben wir nur die Buchstaben des Alphabets. Denn immer nur ein und denselben Buchstaben zu üben, mochte meine Tochter nicht. Da machte ihr das Schreiben des Alphabets schon sehr viel mehr Spaß. Nur bei Buchstaben mit schwieriger Linienführung, wie z.B. das kleine "a", "e", "n" oder"r" setzte ich Arbeitsblätter ein, die nur diese Buchstaben enthielten.



Dann nutzte ich die Arbeitsblätter mit den Wörtern. (die Wörter findet man alle in dem Lehrbuch: Mitmach–Texte, Lesenlernen mit Hand und Fuß von Ulrike Marx und Gabriele Steffen, 12. Aufl. 2003, Persen Verlag, ISBN: 3–89358–130–8, Best–Nr.2130). Ich baute die Arbeitsblätter mit den Wörtern so auf, dass auf demselben Blatt jedes Wort mehrfach erscheint. Denn meiner Tochter machte es Spaß, die beiden gleichen Wörter zu suchen und miteinander zu verbinden. Ganz nebenbei prägte sie sich das Wortbild ein und schulte sich im Vergleichen.



Erst dann nutzte ich die Arbeitsblätter, auf denen links ein Wort steht und rechts freier Platz zum Selber–Schreiben ist. Meine Tochter brauchte fast ein ganzes Jahr bis sie den Schritt wagte, ein Wort selbst neben das soeben nachgezeichnete Wort zu schreiben. Dabei war es für mich zunächst uninteressant, ob sie das Wort lineaturgerecht schrieb. Hierin hat sie auch heute noch Schwierigkeiten. Aber dafür beherrscht sie jetzt alle Buchstaben, kann Worte abschreiben und einzelne Worte bereits aus dem Kopf schreiben..


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